Jugend des Pfarrverbandes Au - Kematen - Dettendorf
Jugend des Pfarrverbandes Au - Kematen - Dettendorf

Licht der Innigkeit Gottes für christliche Familien entfalten

Lippertskirchen(pes)- Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst, begleitet vom Kirchenchor, verabschiedete die Pfarrei St. Martin Au das weltliche Jahr 2017. Am Schluss der Messfeier wurde nach gutem Brauch Sternsinger ausgesandt, die den Menschen in den Auer Häusern die frohe Botschaft der Geburt Jesu zu verkünden und den Segensgruß 20+C+M+B+16 (Christus Mansionem Benedicat) an die Türen zu zeichnen. Unter dem Motto der deutschen Bischöfe „Segen bringen, Segen sein – Gegen Kinderarbeit in Indien und Weltweit“ steht auch die Spendenaktion in diesem Jahr. Alle jungen Botschafter der Pfarrei tragen Ausweise bei sich. Viele Kinder nicht nur in den Entwicklungsländern wie Indien, sondern auch in den USA und Europa verrichten nach den Worten von Pfarrvikar Tivadar Jasura unter Ausbeutung und geringem Salär für das tägliche Brot und zum Sattwerden schwere und oftmals gefährliche Arbeiten. Josef und Maria mit ihrem Jesuskinde als heilige Familie und Familie im Jahre 2017 war nicht nur Schwerpunkt der äußerst gut besuchten Messfeier, in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen als momentane Herberge der Pfarrei St. Martin Au. Auch in den Gotteshäusern im Pfarrverband Maria Morgenstern, in Kematen, Bad Feilnbach und Litzldorf stand der letzte Gottesdienst im bürgerlichen Jahr im Zeichen der Familie und eines abschließenden Dankeschöns für all die Bemühungen zur Gestaltung des kirchlichen Miteinanders. Rückschau halten und Bilanz ziehen auf das Gute, aber auch auf die Prüfungen und Herausforderungen wie Tod, Krankheit, Leid und Ausgrenzungen waren Inhalte der Predigten. Zur Gestaltung der Zukunft, in Not und sonstigen Schwierigkeiten sei es nach Meinung von Pfarrvikar Jasura in christlichen Familien das „Licht der Innigkeit Gottes“ entfalten zu lassen um auch den Wert christlicher Ehen wieder zu stärken. Das Jahr ausklingen lassen war auch mit einem von Herzen kommenden Dankeschön für all die Bemühungen zur Mitgestaltung und dem Miteinander eines soliden Lebens in den jeweiligen Pfarreien verbunden. Wertschätzung wurde Mesnern und Mesnerinnen, Ministranten, Kirchenpflegern, Kirchenchören und -musikern sowie den vielen Heinzelfrauen und Heinzelmännern verbunden mit dem Segen des Allerheiligsten sowie kraftvollem „Te Deum“ (Großer Gott wir loben Dich) entgegen gebracht.

 

Zur Krippe nach Gottes Willen kommen

Zur Krippe nach Gottes Willen kommen Pfarrverband Maria Morgenstern(pes)- In eindrucksvollen Metten und Hochämtern feierten heuer zahlreiche Gläubige in den Pfarrkirchen des Pfarrverbandes Maria Morgenstern den Geburtstag des Jesuskindes als Freund aller Christen. Den würdigen Rahmen bereicherten Kirchenchöre in den Pfarrkirchen Herz Jesu Bad Feilnbach, Dettendorf (am Sonntag in Kematen), Litzldorf und Lippertskirchen mit eigens einstudierten und kraftvollen Messgesängen. Den Auftakt bildete in den Nachmittagsstunden an Heilig Abend eine Kinderkrippenfeier in der hervorragend gefüllten Wallfahrtskirche in Lippertskirchen mit jungen und älteren Mitgliedern der Pfarreien Au und Kematen/Dettendorf. Ein Stern aus Stroh als besonderes Zeichen durften Kinder zusammen mit Organisatoren und Helfern des Kindergottesteams auch zum Wohlgefallen von Pfarrvikar Tivadar Jasura vorm Altar aufbauen. Kleine Kerzen zwischen den Strahlensprossen sollten auf wertvolle Winzigkeiten des kommenden Lichts Christi als menschgewordener Gott verdeutlichen. Passende Lieder dazu kamen vom St.- Martins-Chor unter der Leitung von Martina Schmid und Steffi Pauls Auch in der Pfarrkirche Herz Jesu Bad Feilnbach machten sich viele Besucher dem Stern folgend auf den Weg zur Krippe mit dem Wunder das Gott den Menschen durch seinen Sohn geschenkt hat. Allerdings wie auf Erden in den Tagen des Advents zur Gewohnheit geworden war auch im Himmel unter der Engelschar die Erwartung und das Kommen des Erlösers mit etwas Trubel verbunden. Auf Neudeutsch „Undercover“ mischten sich auf Anweisung von Erzengel Michael und Portner Petrus himmlische Botschafter als Schafe, Ochs und Esel getarnt unter die Hirten. Die nachdenkliche Geschichte hatten sich Steffi Litzlfelder und Irmi Wingen mit ihrem jungen Theaternachwuchs der Bad Feilnbacher „Edelweißer“ ausgedacht und für eine stimmungsvolle Stunde zur inneren Vorbereitung und Einkehr aufs Weihnachtsfest gesorgt. Musikalisch umrahmten die Szenen Sophia Kargs Feilnbacher Kinderchor, begleitet von Elisabeth Buchberger an der Zither und Barbara Moser an der Gitarre. Weihnachten solle nach Ansicht von Pfarrer Ernst Kögler beim Festamt am ersten Weihnachtsfeiertag in der Pfarrkirche Herz Jesu nicht zu einem festgeschriebenen und reglementierten Gewohnheitsfest mit geradlinigem Christbaum und grenzenlosen Formen verkommen. Gott habe seinen Sohn nach seinem Willen im Stall ohne Normen zur Welt kommen lassen. Nach Gottes Willen könne demnach auch jeder Mensch zur Krippe mit dem
Jesukinde auf Heu und Stroh kommen.

Mariensäule soll zum Gebet einladen

 Au(pes)-Der innige Wunsch von Pfarrvikar Tivadar Jasura sowie Mitglieder der Pfarrgemeinde und Kirchenverwaltung St. Martin Au, eine Mariensäule im Garten des Auer Pfarrheims zu wissen, ging nun in Erfüllung. In einem feierlichen Rahmen wurde die der unbefleckten Empfängnis mit ihrem Gottessohn Jesus Christus im Arm geweiht und seiner Bestimmung übergeben. Sie soll so der Geistliche nicht nur als Zierde vor dem Haus dienen, sondern vielmehr zum stillen und innerlichen Gebet einladen. Die 100. Wiederkehr der Erscheinung der Mutter Gottes in Fatima nahm die Auer Pfarrgemeinde Anlass zu einer andachtsvollen und welche die noch Glauben mystisch wirkenden Andacht. Viele Mitglieder aus der Pfarrei St. Martin Au und Kematen, sowie Ernst Kögler Leiter des Pfarrverbands Maria Morgenstern und Franziskanerschwestern aus dem Bad Feilnbacher St. Josephsheim waren dazu im Auer Martinsheim erschienen. Bereichert wurde die Marienandacht durch den Auer Kirchenchor. Eine anschließende Lichterprozession führte letztendlich in den Pfarrgarten vor die Statue mit Enthüllung und anschließender Segnung. Besonders anmutender Reiz war ein getragenes „Ave Maria“ auf dem Flügelhorn, gespielt von Franz Freiwald sen. Am 13. Oktober 1917, mitten im Ersten Weltkrieg, offenbarte sich die Mutter Gottes im portugiesischen Fatima mit dem legendären Sonnenwunder etwa 70.000 Menschen als die „Liebe Frau vom Rosenkranz“. An jenem Tag so die Überlieferungen herrschte strömender Regen und nur zum Zeitpunkt der Erscheinung öffnete sich der Himmel. In den Monaten zuvor, jeweils an einem 13. erschien die unbefleckte Empfängnis den drei Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta Marto. Letztere wurden am 13. Mai 2000 von Pabst Johannes Paul II selig und am 13. Mai 2017 von Pabst Franziskus heiliggesprochen. Mit dem Sinnbild von Herzen kommender Verehrung Mariens steht eine innige Bitte der Mutter Gottes, die gerade in den unsicheren und unruhigen Zeiten der Gegenwart mit Abwendung von Gott und Glauben, nach Ansicht von Tivadar Jasura wieder von Bedeutung ist wie vor hundert Jahren, als Menschen und Politik Gott nach allen Regeln beleidigten.Der Wunsch der Gebärerin des Sohnes Gottes besteht lediglich aus täglichem Beten des Rosenkranzes nach Frieden, Umkehr und Buße. Frieden so Jasura beginne in jedem Einzelnen und Familien und könne so in die Welt getragen werden.

Im Anschluss an die Segnung dankte der Pfarrvikar den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, Steinmetzmeister Karl Resmann und seinen Töchtern Anneliese Poschauko und Waltraut Kalkusch, Steinmetzmeisterin Rita Eck-Feldner, Josef Mark (Kirchenpfleger in Kematen), Maurermeister Gerhard Mair mit Gattin Sigrid sowie den Pfarrgemeindemitgliedern, die zur Umsetzung durch materielle und monetäre Spenden oder aktives Mitarbeiten einer glorreichen Idee mitbeteiligt waren.

 

Fürchtet euch nicht am Altar vor Gott und Menschen zu dienen 

(pes)-Ministranten bereichern als junge Diener Gottesdienste an Sonn- & Feiertage oder sonstigen kirchlichen Anlässen und gelten nach gutem Brauch und vorbildlich gelebten christlich katholischen Glaubens als Aushängeschilder. Acht Burschen aus der Pfarrei St. Martin Au, die heuer ihre Erstkommunion feierten wurden in eine gute Gemeinschaft aufgenommen. Unter dem Leitspruch von Pfarrvikar Tivadar Jasura sowie in Anlehnung an einen Spruch aus dem Matthäus-Evangelium „Fürchtet euch nicht am Altar vor Gott und Menschen zu dienen“ traten Alois Hemeter, Johannes Hemeter, Marinus Fuchs, Johannes Koziol, Kilian Impler, Marinus Spann, Seppi Eutermoser und Florian Eckhardt offiziell in eine gut funktionierende Gemeinschaft der amtierenden Ministrantenschar ihren Dienst an. Zuvor aber gelobten sie vor ihrem Pfarrer, der sie in den vergangenen Tagen und Wochen auf ihr „Amt zur Ehre Gottes“ vorbereitete, Diakon Michael Wagner und zahlreichen Gottesdienstbesuchern feierlich und mit ganzem Herzen ihre Bereitschaft mit Freude und Treue das Amt am Altar zu erfüllen, täglich zu beten und als Christ zu leben, die gute Kameradschaft zu pflegen und auch fleißig den Ministrantenstunden beizuwohnen. Dabeisein in der gut funktionieren Gruppe, Kelch, Wasser, Wein und Hostie an den Altar bringen und kräftig zur Wandlung die Glöckchen läuten, durften die entschlossenen Burschen nach Überreichung und Anziehen ihres neuen Gewandes im Beisein der Gläubigen. Unterstützung in die strahlende Montur zu kommen leisteten, die vier aktiven Vorbilder, Diakon Wagner sowie die Mesner Loni Marx und Marinus Bernrieder. Wie Pfarrvikar Tivadar Jasura vor Beginn des Messfeier erläuterte, habe er große Freude daran auch für die Pfarrei Kematen/Dettendorf mit Simon Impler, Vitus Mayr und Margret Berger drei neue wertvolle und unverzichtbare junge Helfer in der Gruppe zu wissen.

Große Pilgerschar auf Fußwallfahrt nach Birkenstein Au-Ke-De

(pes)-Die Fußwallfahrt einer gut zusammenhaltenden Glaubensgemeinschaft aus den Pfarreien Au und Kematen/Dettendorf am Pfingstmontag nach Birkenstein hat Jahrzehnte lange Tradition. Den guten Brauch auch zur Ehre der Mutter Gottes hochhaltend, pflegte auch heuer eine überaus große Pilgerschar aller Altersgruppen. Ausgangspunkt war in gewohnter Weise die Schnitzenbaumerkapelle in Hocheck am Auer Berg. Ein langer Weg mit bewältigbaren Höhen und Tiefen führte die Pilger über Deisenried, Kirchstiegl, Durham, Elbach in Richtung Gnadenkapelle, wo der Legende nach 1673, dem damaligen Pfarrer Mayer von Fischbachau, die Mutter Gottes erschien und dort ein „Heiliges Haus“ im Stile einer Loreto-Kapelle errichtete. Verehrung und Glauben im Einklang bringend, waren Rosenkranzgebete andachtsvolle Begleiter die gnadenreiche Gebärerin des Christensohnes für Erfolg und guten Dingen zu danken oder bei Sorgen, Leid, Krankheit, Verlust eines Familienangehörigen sowie seelischen Erschwernissen um Fürsprache zu bitten. Gutes und erfolgreiches Gelingen mit dieser Fußwallfahrt erhoffen sich Vorstand und Mitglieder vom Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au bei Aibling für ihr 110-jährigen Gründungsjubiläums vom 29. Juni bis 03. Juli.

Große Pilgerschar auf Fußwallfahrt nach Birkenstein Au-Kematen/Dettendorf

(pes)-Die Fußwallfahrt einer gut zusammenhaltenden Glaubensgemeinschaft aus den Pfarreien Au und Kematen/Dettendorf am Pfingstmontag nach Birkenstein hat Jahrzehnte lange Tradition. Den guten Brauch auch zur Ehre der Mutter Gottes hochhaltend, pflegte auch heuer eine überaus große Pilgerschar aller Altersgruppen. Ausgangspunkt war in gewohnter Weise die Schnitzenbaumerkapelle in Hocheck am Auer Berg. Ein langer Weg mit bewältigbaren Höhen und Tiefen führte die Pilger über Deisenried, Kirchstiegl, Durham, Elbach in Richtung Gnadenkapelle, wo der Legende nach 1673, dem damaligen Pfarrer Mayer von Fischbachau, die Mutter Gottes erschien und dort ein „Heiliges Haus“ im Stile einer Loreto-Kapelle errichtete. Verehrung und Glauben im Einklang bringend, waren Rosenkranzgebete andachtsvolle Begleiter die gnadenreiche Gebärerin des Christensohnes für Erfolg und guten Dingen zu danken oder bei Sorgen, Leid, Krankheit, Verlust eines Familienangehörigen sowie seelischen Erschwernissen um Fürsprache zu bitten. Gutes und erfolgreiches Gelingen mit dieser Fußwallfahrt erhoffen sich Vorstand und Mitglieder vom Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au bei Aibling für ihr 110-jährigen Gründungsjubiläums vom 29. Juni bis 03. Juli.

Maria Morgenstern - Dein Name begleite unseren Pfarrverband

Lippertskirchen(pes)-Unter großer Anteilnahme feierten Gläubige aus dem Pfarrverband Maria Morgenstern die letzte Maiandacht in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen. In inniger Verbundenheit mit der wunderbaren Fürsprecherin bei Gott und Begleiterin des Pfarrverbandes stand eine würdevolle Feier der viele aus Kematen, Dettendorf, Au, Bad Feilnbach, Wiechs, Litzldorf und Kleinholzhausen beiwohnten. Vor allem eindrucksvoll waren die Lieder welche der Kirchenchor Au im Zeichen und Wertschätzung gegenüber der Patronin vortrug. Die Andacht mit der Bitte „Maria Morgenstern – Dein wunderbarer Name möge unseren Pfarrverband begleiten und den Menschen einen guten Weg in Treue zum Evangelium und dem Bezeugnis zum Glauben ebnen“ zelebrierte Pfarrvikar Tivadar Jasura. Höhepunkte waren die Aussegnung und Anbetung des Allerheiligsten in der Monstranz, sowie eine abschließende Lichterprozession um den Hochaltar mit der herrlichen Mutter Gottes „Maria Morgenstern“, als Urbild der katholischen Kirche.

Auer Kommunionkinder vertrauen auf Jesus als Steuermann

 Lippertskirchen-Au(pes)-Einen wahrlich herrlichen Tag durften heuer 16 Kinder aus der Pfarrei St. Martin Au anlässlich ihrer heiligen Erstkommunion feiern. Da ihr Auer Gotteshaus gegenwärtig einer Generalsanierung unterzogen wird und geschlossen ist, durften sie sich unter dem schützenden Mantel der Mutter Gottes in der Wallfahrtskirche Maria Morgenstern in Lippertskirchen geborgen fühlen. Ein würdevoller Kirchenzug vom gemeindlichen Friedhof zum barocken Gotteshaus mit Ministranten und der Auer Musi voran, Eltern, Geschwister, Taufpaten, Angehörigen und Pfarrvikar Tivadar Jasura sowie im Glauben verbundenen Pfarrbürgern läutete das unvergessliche Ereignis für die jungen katholisch getauften Christen ein.

In Anlehnung an das große Thema „Mit Jesus in einem Boot“ vertrauen die vier Mädchen und zwölf Buben wie einst die Apostel auf Jesus als ihren Kapitän und Steuermann. Sie wollen zur guten Mannschaft in allen Situationen der See gehören und bekundeten ihre Absicht in einer eindrucksvollen Predigt, welche der Geistliche nicht nur für seine Erstkommunionkinder, sondern aktiv und anregend mit ihnen gestaltete. Miteingebunden waren beim Entzünden der selbstgebastelten Kommunionkerzen sowie Erneuerung des Taufversprechens die Taufpaten als Bereicherung des Bildes vorm Altar. Den musikalischen Rahmen besorgte der „St.-Martins- Chor“ unter der Leitung von Martina Schmid und Steffi Pauls.

Christus der sein Leben hingab, ist auferstanden

Bad Feilnbach(pes)-Mit der Botschaft „Christus, der sein Leben hingab, ist auferstanden“, feierten Christen in den Pfarreien des Pfarrverbands „Maria Morgenstern“ das diesjährige Osterfest. Erfreulich für Pfarrverbandsleiter Ernst Kögler und Pfarrvikar Tivadar Jasura war die erneut große Resonanz an Mitgliedern, darunter viele Kinder und Jugendlichen aus den Pfarrgemeinden Au, Kematen-Dettendorf, Bad Feilnbach und Litzldorf, sowie Gästen aus den Kurkliniken, die in Verbundenheit mit Glauben, Brauchtum und Tradition die Gotteshäuser randvoll füllten.

Etwa in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen, als Pfarrvikar Jasura nach dem Entzünden des neuen Lichts herrlich verzierter Osterkerzen von der Flamme des Osterfeuers in Begleitung zahlreicher Ministranten aus der Pfarrei St.-Martin Au eröffnete. In seiner Predigt versuchte der Geistliche mit einem „Osterei“ als Symbol und Zeichen des Lebens die Auferstehung Jesu zu verdeutlichen. Die Wallfahrtskirche dient den Auer Pfarrmitgliedern derzeit als Ausweichherberge für ihre gegenwärtig durch Sanierung geschlossene Barockkirche.

Ebenso nahmen viele Mitglieder der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach frühes Aufstehen zur Lichtfeier mit Wortgottesdienst, Taufwasserweihe, Erneuerung des Taufversprechens, Eucharistiefeier und Speisensegnung in ihrer herrlich herausgeputzten Pfarrkirche in Kauf. Höhepunkte waren die Hochämter, die von Kirchenchören begleitet von Instrumentalbesetzungen, in Bad Feilnbach mit Mozarts „Krönungsmesse“ musikalisch geschmückt wurden.

Die Auferstehung Jesu, so Pfarrer Ernst Kögler seine Osterpredigt einläutend, habe in jener biblisch ereignisreichen Stunde des Ostermorgens live mitbekommen. Um diese christliche Glaubensbotschaft begreifen zu können, so der Geistliche, gäbe es in den Evangelien und in der Heiligen Schrift umfangreiche Zeugnisse. Frauen und die Jünger waren jene Zeugen am offenen und leeren Grab oder in einem Raum die den Gekreuzigten mit seinen Wundmalen als lebendigen Auferstandenen erkannten. Gott habe seinen Sohn Jesus Christus mit der Auferweckung als Richter über Leben und Tod eingesetzt, wie Pfarrer Ernst Kögler abschließend betonte.

Ein von Herzen kommendes Dankeschön der beiden Pfarrverbandsgeistlichen zum Zustandekommen der herrlichen und im Vorfeld anstrengenden „Heiligen Tage“ galt den vielen engagierten Mitgliedern in den Pfarreien, wie Ministranten, Mesnern, Kirchenchören, Kirchenreinigungskommandos sowie Kirchenschmuckverantwortlichen.

Esel als Zeichen der Demut

Au-Lippertskirchen(pes)-Esel gelten als demütig und sind in der Lage auch anspruchsvolle Lasten auf ihren Rücken zu tragen. Ein derart sanftmütiges Tier namens „Petzi“ aus dem Stall zu Hummelhausen mit dem kleinen Vitus (Gasteiger) aus Karrenhub in der Nähe von Au bei Bad Aibling stand im Mittelpunkt des gestrigen Palmsonntags in Lippertskirchen. Arrangiert hatte das legendäre Fest mit einer mächtigen Palmprozession und dem Grautier als Hauptdarsteller Mitglieder der Pfarrei St. Martin in Au zusammen mit Pfarrvikar Tivadar Jasura. Musikalische Unterstützung kam vom „St. Martinschor“ unter der Leitung vom Martina Schmid und Steffi Pauls. Wie der Pfarrvikar vor überaus zahlreichen Kindern mit Palmbuschen oder Palmsträußen in der Hand sowie im innigen Glauben verbundenen erwachsenen Pfarrmitgliedern an der Aussegnungshalle im gemeindlichen Friedhof erläuterte, habe Christus beim Einzug in seine Schicksalsstadt Jerusalem nicht das hohe Ross, sondern eine trächtige Eselin bevorzugt. Die Geste Jesu, so der Geistliche erweise sich den Menschen gegenüber als bestes Zeichen mit Demut, Hingabe, Opferbereitschaft sowie manche Last auf sich zu nehmen, umzugehen. Wie in Lippertskirchen nutzten heuer angesichts eines herrlichen Frühlingsmorgens zahlreiche im Glauben, Brauchtum und Traditionen verbundene Gläubige der Pfarreien im Pfarrverband „Maria Morgenstern“ zur Feier des Palmsonntags. Äußeres Zeichen prägten herrlich gebundene und verzierte Palmbesen der Buben oder Palmbüschen und Zweige von Mädchen und Frauen vor oder in den Gotteshäusern in „St. Korbinian“ in Dettendorf, „St. Michael“ in Litzldorf sowie „Herz Jesu Bad Feilnbach“ bereichert von den örtlichen Blaskapellen das malerische Bild. Mit dem Palmsonntag wurde aber gleichzeitig mit der Leidensgeschichte die Karwoche eingeläutet.

Die Schuld der Welt und Deine bezahlt Jesus der Eine

Au(pes)-Unter großer Anteilnahme beteiligten sich am gestrigen Karfreitag junge Christen in den Pfarreien Litzldorf, Bad Feilnbach und Au des Pfarrverbands Maria Morgenstern an den Kinderkreuzwegen. Ein eindrucksvolles Bild bot dabei in der Pfarrei St. Martin in Au. Überaus zahlreiche Kinder aus Au, Kematen und Dettendorf wandelten zusammen mit Eltern und Pfarrvikar Tivadar Jasura auf dem Leidensweg, den Jesus in seiner einstigen Schicksalsstadt Jerusalem ging. In der Organisation und Vorbereitung befasste sich das Kindergottesdienstteam der Pfarrei. Musikalische Unterstützung leistete der „St.-Martins- Chor“ unter der Leitung von Steffi Pauls und Martina Schmid. Über sechs Stationen beginnend am Pfarrheim und St. Martinsheim, weiter zum Brunnerhaus, Musikpavillon, Bauwagner-Anwesen, Schulhof bis zur letzten Station im Auer Kirchenfriedhof begleiteten Gläubige das Kreuz. Tragen durften es zusammen mit einer Kerze als Symbole Christi abwechselnd Buben und Mädchen, darunter auch jene die in Kürze ihre erste heilige Kommunion feiern dürfen. Bilder bestärkten die jeweiligen Themen. Das anfänglich schlichte Kreuz beim letzten Abendmahl und am Ölberg nahm auf seinem Weg, dem sich erfreulich immer mehr Begleiter aus Au anschlossen, durch Lasten wie einem Sack Silberlinge, Seil und Ketten sowie Dornenkrone. Diese Symbole verstärkten das Lied „Die Schuld der Welt und Deine bezahlt Jesus -der Eine“. Beim Tod Jesu erlosch auch das Licht in der Laterne. Zum Leuchten wurde es an der letzten Station als Zeichen der Auferstehung gebracht. Als Zeichen „Neuen Lebens“ das den Menschen verheißen wurde standen dabei bunte Ostereier.

Stallweihnacht mit lebendiger Krippe in Au

Au(pes)-Eine lebendige Stallweihnacht war Anziehungspunkt zahlreicher Besucher und Interessenten am Musikpavillon in Au. Initiator einer ansprechenden Weihnachtsgeschichte, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene „Auf einem richtigen Weg dem legendären Stern“ folgen durften, war Pfarrvikar Tivadar Jasura vom Pfarrverband „Maria Morgenstern“. Für sein Vorhaben hatte er mit dem Kindergarten „St.-Martin“ Au und Mitgliedern aus der Pfarrei „St.-Martin“ geeignete Mithelfer in solidarischer Verbundenheit gefunden. Dazu gehörte das Leiterinnen- und Erzieherinnenteam der Vorschuleinrichtung und ein Bläserquartett.

Als besondere Attraktion gesellten sich lebendige Tiere wie ein sanftmütiger Esel, ein junger Ochse und zwei Schafe in die legendäre Geschichte von Maria und Josef und der Geburt des Heilands. Mitglieder der Auer Hubertusschützen hatten wenige Tage vorher ihre Buden als Verpflegungsstationen für Punsch, Glühwein und warme Würstel zur Verfügung gestellt und aufgebaut.

Wie vor mehr als zweitausend Jahren im Heiligen Land, als die geknechtete Menschheit zur Zeit des römischen Kaisers „Augustus“ sich auf dem Weg machten den Erlöser zu suchen, begaben sich die Besucher am Auer Musikpavillon auf den wahren vorgezeigten Weg. Der Stern, getragen von „Vitus“ ging der Heiligen Familie mit der hochschwangeren Maria voraus und machte dort Halt, wo wie in Bethlehem Häuser und Türen kaltherziger Menschen verschlossen waren. An weiteren Stationen vorbei an Hirten mit ihren Schafen und Engeln die die frohe Botschaft verkündeten, wies der leuchtende Himmelskörper die Suchenden auf ihren Weg in den Stall, wo sie Maria die Mutter, Josef als den Ziehvater und den Sohn Gottes in Windeln gewickelt in einer Krippe auf Heu und Stroh fanden. Die jeweiligen Szenen auf dem Weg umrahmten passende Lieder vom „St.-Martins-Chor“ unter der Leitung von Steffi Pauls und Martina Schmid.

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