Jugend des Pfarrverbandes Au - Kematen - Dettendorf
Jugend des Pfarrverbandes Au - Kematen - Dettendorf

Fürchtet euch nicht am Altar vor Gott und Menschen zu dienen 

(pes)-Ministranten bereichern als junge Diener Gottesdienste an Sonn- & Feiertage oder sonstigen kirchlichen Anlässen und gelten nach gutem Brauch und vorbildlich gelebten christlich katholischen Glaubens als Aushängeschilder. Acht Burschen aus der Pfarrei St. Martin Au, die heuer ihre Erstkommunion feierten wurden in eine gute Gemeinschaft aufgenommen. Unter dem Leitspruch von Pfarrvikar Tivadar Jasura sowie in Anlehnung an einen Spruch aus dem Matthäus-Evangelium „Fürchtet euch nicht am Altar vor Gott und Menschen zu dienen“ traten Alois Hemeter, Johannes Hemeter, Marinus Fuchs, Johannes Koziol, Kilian Impler, Marinus Spann, Seppi Eutermoser und Florian Eckhardt offiziell in eine gut funktionierende Gemeinschaft der amtierenden Ministrantenschar ihren Dienst an. Zuvor aber gelobten sie vor ihrem Pfarrer, der sie in den vergangenen Tagen und Wochen auf ihr „Amt zur Ehre Gottes“ vorbereitete, Diakon Michael Wagner und zahlreichen Gottesdienstbesuchern feierlich und mit ganzem Herzen ihre Bereitschaft mit Freude und Treue das Amt am Altar zu erfüllen, täglich zu beten und als Christ zu leben, die gute Kameradschaft zu pflegen und auch fleißig den Ministrantenstunden beizuwohnen. Dabeisein in der gut funktionieren Gruppe, Kelch, Wasser, Wein und Hostie an den Altar bringen und kräftig zur Wandlung die Glöckchen läuten, durften die entschlossenen Burschen nach Überreichung und Anziehen ihres neuen Gewandes im Beisein der Gläubigen. Unterstützung in die strahlende Montur zu kommen leisteten, die vier aktiven Vorbilder, Diakon Wagner sowie die Mesner Loni Marx und Marinus Bernrieder. Wie Pfarrvikar Tivadar Jasura vor Beginn des Messfeier erläuterte, habe er große Freude daran auch für die Pfarrei Kematen/Dettendorf mit Simon Impler, Vitus Mayr und Margret Berger drei neue wertvolle und unverzichtbare junge Helfer in der Gruppe zu wissen.

Große Pilgerschar auf Fußwallfahrt nach Birkenstein Au-Ke-De

(pes)-Die Fußwallfahrt einer gut zusammenhaltenden Glaubensgemeinschaft aus den Pfarreien Au und Kematen/Dettendorf am Pfingstmontag nach Birkenstein hat Jahrzehnte lange Tradition. Den guten Brauch auch zur Ehre der Mutter Gottes hochhaltend, pflegte auch heuer eine überaus große Pilgerschar aller Altersgruppen. Ausgangspunkt war in gewohnter Weise die Schnitzenbaumerkapelle in Hocheck am Auer Berg. Ein langer Weg mit bewältigbaren Höhen und Tiefen führte die Pilger über Deisenried, Kirchstiegl, Durham, Elbach in Richtung Gnadenkapelle, wo der Legende nach 1673, dem damaligen Pfarrer Mayer von Fischbachau, die Mutter Gottes erschien und dort ein „Heiliges Haus“ im Stile einer Loreto-Kapelle errichtete. Verehrung und Glauben im Einklang bringend, waren Rosenkranzgebete andachtsvolle Begleiter die gnadenreiche Gebärerin des Christensohnes für Erfolg und guten Dingen zu danken oder bei Sorgen, Leid, Krankheit, Verlust eines Familienangehörigen sowie seelischen Erschwernissen um Fürsprache zu bitten. Gutes und erfolgreiches Gelingen mit dieser Fußwallfahrt erhoffen sich Vorstand und Mitglieder vom Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au bei Aibling für ihr 110-jährigen Gründungsjubiläums vom 29. Juni bis 03. Juli.

Große Pilgerschar auf Fußwallfahrt nach Birkenstein Au-Kematen/Dettendorf

(pes)-Die Fußwallfahrt einer gut zusammenhaltenden Glaubensgemeinschaft aus den Pfarreien Au und Kematen/Dettendorf am Pfingstmontag nach Birkenstein hat Jahrzehnte lange Tradition. Den guten Brauch auch zur Ehre der Mutter Gottes hochhaltend, pflegte auch heuer eine überaus große Pilgerschar aller Altersgruppen. Ausgangspunkt war in gewohnter Weise die Schnitzenbaumerkapelle in Hocheck am Auer Berg. Ein langer Weg mit bewältigbaren Höhen und Tiefen führte die Pilger über Deisenried, Kirchstiegl, Durham, Elbach in Richtung Gnadenkapelle, wo der Legende nach 1673, dem damaligen Pfarrer Mayer von Fischbachau, die Mutter Gottes erschien und dort ein „Heiliges Haus“ im Stile einer Loreto-Kapelle errichtete. Verehrung und Glauben im Einklang bringend, waren Rosenkranzgebete andachtsvolle Begleiter die gnadenreiche Gebärerin des Christensohnes für Erfolg und guten Dingen zu danken oder bei Sorgen, Leid, Krankheit, Verlust eines Familienangehörigen sowie seelischen Erschwernissen um Fürsprache zu bitten. Gutes und erfolgreiches Gelingen mit dieser Fußwallfahrt erhoffen sich Vorstand und Mitglieder vom Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au bei Aibling für ihr 110-jährigen Gründungsjubiläums vom 29. Juni bis 03. Juli.

Maria Morgenstern - Dein Name begleite unseren Pfarrverband

Lippertskirchen(pes)-Unter großer Anteilnahme feierten Gläubige aus dem Pfarrverband Maria Morgenstern die letzte Maiandacht in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen. In inniger Verbundenheit mit der wunderbaren Fürsprecherin bei Gott und Begleiterin des Pfarrverbandes stand eine würdevolle Feier der viele aus Kematen, Dettendorf, Au, Bad Feilnbach, Wiechs, Litzldorf und Kleinholzhausen beiwohnten. Vor allem eindrucksvoll waren die Lieder welche der Kirchenchor Au im Zeichen und Wertschätzung gegenüber der Patronin vortrug. Die Andacht mit der Bitte „Maria Morgenstern – Dein wunderbarer Name möge unseren Pfarrverband begleiten und den Menschen einen guten Weg in Treue zum Evangelium und dem Bezeugnis zum Glauben ebnen“ zelebrierte Pfarrvikar Tivadar Jasura. Höhepunkte waren die Aussegnung und Anbetung des Allerheiligsten in der Monstranz, sowie eine abschließende Lichterprozession um den Hochaltar mit der herrlichen Mutter Gottes „Maria Morgenstern“, als Urbild der katholischen Kirche.

Auer Kommunionkinder vertrauen auf Jesus als Steuermann

 Lippertskirchen-Au(pes)-Einen wahrlich herrlichen Tag durften heuer 16 Kinder aus der Pfarrei St. Martin Au anlässlich ihrer heiligen Erstkommunion feiern. Da ihr Auer Gotteshaus gegenwärtig einer Generalsanierung unterzogen wird und geschlossen ist, durften sie sich unter dem schützenden Mantel der Mutter Gottes in der Wallfahrtskirche Maria Morgenstern in Lippertskirchen geborgen fühlen. Ein würdevoller Kirchenzug vom gemeindlichen Friedhof zum barocken Gotteshaus mit Ministranten und der Auer Musi voran, Eltern, Geschwister, Taufpaten, Angehörigen und Pfarrvikar Tivadar Jasura sowie im Glauben verbundenen Pfarrbürgern läutete das unvergessliche Ereignis für die jungen katholisch getauften Christen ein.

In Anlehnung an das große Thema „Mit Jesus in einem Boot“ vertrauen die vier Mädchen und zwölf Buben wie einst die Apostel auf Jesus als ihren Kapitän und Steuermann. Sie wollen zur guten Mannschaft in allen Situationen der See gehören und bekundeten ihre Absicht in einer eindrucksvollen Predigt, welche der Geistliche nicht nur für seine Erstkommunionkinder, sondern aktiv und anregend mit ihnen gestaltete. Miteingebunden waren beim Entzünden der selbstgebastelten Kommunionkerzen sowie Erneuerung des Taufversprechens die Taufpaten als Bereicherung des Bildes vorm Altar. Den musikalischen Rahmen besorgte der „St.-Martins- Chor“ unter der Leitung von Martina Schmid und Steffi Pauls.

Christus der sein Leben hingab, ist auferstanden

Bad Feilnbach(pes)-Mit der Botschaft „Christus, der sein Leben hingab, ist auferstanden“, feierten Christen in den Pfarreien des Pfarrverbands „Maria Morgenstern“ das diesjährige Osterfest. Erfreulich für Pfarrverbandsleiter Ernst Kögler und Pfarrvikar Tivadar Jasura war die erneut große Resonanz an Mitgliedern, darunter viele Kinder und Jugendlichen aus den Pfarrgemeinden Au, Kematen-Dettendorf, Bad Feilnbach und Litzldorf, sowie Gästen aus den Kurkliniken, die in Verbundenheit mit Glauben, Brauchtum und Tradition die Gotteshäuser randvoll füllten.

Etwa in der Wallfahrtskirche „Maria Morgenstern“ in Lippertskirchen, als Pfarrvikar Jasura nach dem Entzünden des neuen Lichts herrlich verzierter Osterkerzen von der Flamme des Osterfeuers in Begleitung zahlreicher Ministranten aus der Pfarrei St.-Martin Au eröffnete. In seiner Predigt versuchte der Geistliche mit einem „Osterei“ als Symbol und Zeichen des Lebens die Auferstehung Jesu zu verdeutlichen. Die Wallfahrtskirche dient den Auer Pfarrmitgliedern derzeit als Ausweichherberge für ihre gegenwärtig durch Sanierung geschlossene Barockkirche.

Ebenso nahmen viele Mitglieder der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach frühes Aufstehen zur Lichtfeier mit Wortgottesdienst, Taufwasserweihe, Erneuerung des Taufversprechens, Eucharistiefeier und Speisensegnung in ihrer herrlich herausgeputzten Pfarrkirche in Kauf. Höhepunkte waren die Hochämter, die von Kirchenchören begleitet von Instrumentalbesetzungen, in Bad Feilnbach mit Mozarts „Krönungsmesse“ musikalisch geschmückt wurden.

Die Auferstehung Jesu, so Pfarrer Ernst Kögler seine Osterpredigt einläutend, habe in jener biblisch ereignisreichen Stunde des Ostermorgens live mitbekommen. Um diese christliche Glaubensbotschaft begreifen zu können, so der Geistliche, gäbe es in den Evangelien und in der Heiligen Schrift umfangreiche Zeugnisse. Frauen und die Jünger waren jene Zeugen am offenen und leeren Grab oder in einem Raum die den Gekreuzigten mit seinen Wundmalen als lebendigen Auferstandenen erkannten. Gott habe seinen Sohn Jesus Christus mit der Auferweckung als Richter über Leben und Tod eingesetzt, wie Pfarrer Ernst Kögler abschließend betonte.

Ein von Herzen kommendes Dankeschön der beiden Pfarrverbandsgeistlichen zum Zustandekommen der herrlichen und im Vorfeld anstrengenden „Heiligen Tage“ galt den vielen engagierten Mitgliedern in den Pfarreien, wie Ministranten, Mesnern, Kirchenchören, Kirchenreinigungskommandos sowie Kirchenschmuckverantwortlichen.

Esel als Zeichen der Demut

Au-Lippertskirchen(pes)-Esel gelten als demütig und sind in der Lage auch anspruchsvolle Lasten auf ihren Rücken zu tragen. Ein derart sanftmütiges Tier namens „Petzi“ aus dem Stall zu Hummelhausen mit dem kleinen Vitus (Gasteiger) aus Karrenhub in der Nähe von Au bei Bad Aibling stand im Mittelpunkt des gestrigen Palmsonntags in Lippertskirchen. Arrangiert hatte das legendäre Fest mit einer mächtigen Palmprozession und dem Grautier als Hauptdarsteller Mitglieder der Pfarrei St. Martin in Au zusammen mit Pfarrvikar Tivadar Jasura. Musikalische Unterstützung kam vom „St. Martinschor“ unter der Leitung vom Martina Schmid und Steffi Pauls. Wie der Pfarrvikar vor überaus zahlreichen Kindern mit Palmbuschen oder Palmsträußen in der Hand sowie im innigen Glauben verbundenen erwachsenen Pfarrmitgliedern an der Aussegnungshalle im gemeindlichen Friedhof erläuterte, habe Christus beim Einzug in seine Schicksalsstadt Jerusalem nicht das hohe Ross, sondern eine trächtige Eselin bevorzugt. Die Geste Jesu, so der Geistliche erweise sich den Menschen gegenüber als bestes Zeichen mit Demut, Hingabe, Opferbereitschaft sowie manche Last auf sich zu nehmen, umzugehen. Wie in Lippertskirchen nutzten heuer angesichts eines herrlichen Frühlingsmorgens zahlreiche im Glauben, Brauchtum und Traditionen verbundene Gläubige der Pfarreien im Pfarrverband „Maria Morgenstern“ zur Feier des Palmsonntags. Äußeres Zeichen prägten herrlich gebundene und verzierte Palmbesen der Buben oder Palmbüschen und Zweige von Mädchen und Frauen vor oder in den Gotteshäusern in „St. Korbinian“ in Dettendorf, „St. Michael“ in Litzldorf sowie „Herz Jesu Bad Feilnbach“ bereichert von den örtlichen Blaskapellen das malerische Bild. Mit dem Palmsonntag wurde aber gleichzeitig mit der Leidensgeschichte die Karwoche eingeläutet.

Die Schuld der Welt und Deine bezahlt Jesus der Eine

Au(pes)-Unter großer Anteilnahme beteiligten sich am gestrigen Karfreitag junge Christen in den Pfarreien Litzldorf, Bad Feilnbach und Au des Pfarrverbands Maria Morgenstern an den Kinderkreuzwegen. Ein eindrucksvolles Bild bot dabei in der Pfarrei St. Martin in Au. Überaus zahlreiche Kinder aus Au, Kematen und Dettendorf wandelten zusammen mit Eltern und Pfarrvikar Tivadar Jasura auf dem Leidensweg, den Jesus in seiner einstigen Schicksalsstadt Jerusalem ging. In der Organisation und Vorbereitung befasste sich das Kindergottesdienstteam der Pfarrei. Musikalische Unterstützung leistete der „St.-Martins- Chor“ unter der Leitung von Steffi Pauls und Martina Schmid. Über sechs Stationen beginnend am Pfarrheim und St. Martinsheim, weiter zum Brunnerhaus, Musikpavillon, Bauwagner-Anwesen, Schulhof bis zur letzten Station im Auer Kirchenfriedhof begleiteten Gläubige das Kreuz. Tragen durften es zusammen mit einer Kerze als Symbole Christi abwechselnd Buben und Mädchen, darunter auch jene die in Kürze ihre erste heilige Kommunion feiern dürfen. Bilder bestärkten die jeweiligen Themen. Das anfänglich schlichte Kreuz beim letzten Abendmahl und am Ölberg nahm auf seinem Weg, dem sich erfreulich immer mehr Begleiter aus Au anschlossen, durch Lasten wie einem Sack Silberlinge, Seil und Ketten sowie Dornenkrone. Diese Symbole verstärkten das Lied „Die Schuld der Welt und Deine bezahlt Jesus -der Eine“. Beim Tod Jesu erlosch auch das Licht in der Laterne. Zum Leuchten wurde es an der letzten Station als Zeichen der Auferstehung gebracht. Als Zeichen „Neuen Lebens“ das den Menschen verheißen wurde standen dabei bunte Ostereier.

Stallweihnacht mit lebendiger Krippe in Au

Au(pes)-Eine lebendige Stallweihnacht war Anziehungspunkt zahlreicher Besucher und Interessenten am Musikpavillon in Au. Initiator einer ansprechenden Weihnachtsgeschichte, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene „Auf einem richtigen Weg dem legendären Stern“ folgen durften, war Pfarrvikar Tivadar Jasura vom Pfarrverband „Maria Morgenstern“. Für sein Vorhaben hatte er mit dem Kindergarten „St.-Martin“ Au und Mitgliedern aus der Pfarrei „St.-Martin“ geeignete Mithelfer in solidarischer Verbundenheit gefunden. Dazu gehörte das Leiterinnen- und Erzieherinnenteam der Vorschuleinrichtung und ein Bläserquartett.

Als besondere Attraktion gesellten sich lebendige Tiere wie ein sanftmütiger Esel, ein junger Ochse und zwei Schafe in die legendäre Geschichte von Maria und Josef und der Geburt des Heilands. Mitglieder der Auer Hubertusschützen hatten wenige Tage vorher ihre Buden als Verpflegungsstationen für Punsch, Glühwein und warme Würstel zur Verfügung gestellt und aufgebaut.

Wie vor mehr als zweitausend Jahren im Heiligen Land, als die geknechtete Menschheit zur Zeit des römischen Kaisers „Augustus“ sich auf dem Weg machten den Erlöser zu suchen, begaben sich die Besucher am Auer Musikpavillon auf den wahren vorgezeigten Weg. Der Stern, getragen von „Vitus“ ging der Heiligen Familie mit der hochschwangeren Maria voraus und machte dort Halt, wo wie in Bethlehem Häuser und Türen kaltherziger Menschen verschlossen waren. An weiteren Stationen vorbei an Hirten mit ihren Schafen und Engeln die die frohe Botschaft verkündeten, wies der leuchtende Himmelskörper die Suchenden auf ihren Weg in den Stall, wo sie Maria die Mutter, Josef als den Ziehvater und den Sohn Gottes in Windeln gewickelt in einer Krippe auf Heu und Stroh fanden. Die jeweiligen Szenen auf dem Weg umrahmten passende Lieder vom „St.-Martins-Chor“ unter der Leitung von Steffi Pauls und Martina Schmid.

Ministrantenausflug 2016 nach München

Allerheiligstes feierlich in der                 Auer Taxakapelle eingesetzt

Au (pes) - Das Allerheiligste der Pfarrkirche St. Martin in Au hat in der Taxakapelle eine vorübergehende neue Bleibe gefunden. In einem feierlichen Rahmen wurde Christi Laib in der Gestalt des Brotes in das kleine Kirchlein zu „Mariä Heimsuchung“, 1748 von Baumeister Philipp Millauer im barocken Stil umgestaltet, überführt. Die Traditionen pflegend und die christlichen Werte hochhaltend fand die Überführung in einer Prozession statt. Zahlreiche Mitglieder einer im Glauben an den dreifaltigen Gott verbundene Pfarrgemeinde folgte dazu Pfarrvikar Tivadas Jasura, der die konsekrierte Hostie in einem Ziborium (liturgischer Kelch mit festem Deckel) und Ziboriumvelum unter dem barocken Baldachin des Traghimmels vorantrug. Geleit gab das „Ewige Licht“ in der Hand der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hermine Stockenreiter.

Höhepunkt war eine ebenso würdevolle Andacht mit Liturgie und abschließender Einsetzung des Allerheiligsten in den Tabernakel der Taxakapelle. Dort verbleibt es nach Meinung von Kirchenpfleger Marinus Astner in den nächsten voraussichtlich eineinhalb Jahren. So lange werden, wie berichtet, die äußerst aufwendigen und kostenintensiven Sanierungsarbeiten im Innenraum der Auer Pfarrkirche dauern. Das Gotteshaus bleibt auch so lange verschlossen. Für Besucher von Messen an Werktagen sowie Vorabendgottesdiensten an Samstagen heißt es in die Taxakapelle ausweichen. Auch werden Taufen im kleinen Kirchlein am Aubach zu den geplanten Terminen abgehalten. Die Sonntagsgottesdienste finden in Lippertskirchen statt. Während der Urlaubszeit von Herrn Pfarrer Kögler gilt die außerordentliche Gottesdienstordnung, die dem aktuellen Kirchenzettel zu entnehmen ist.

Maria - zeige uns Jesu

Au(pes)-Gleich zwei bedeutende Ereignisse nutzten zahlreiche Gläubige in der Auer Pfarrkirche am letzten Sonntag ihrer Schließung für gut eineinhalb Jahre zu feiern. Zum einen war es das Fest der Bruderschaft „Maria vom Trost“. Zum gedachten die Auer Ortsvereine im Rahmen eines Vereinsjahrtags jenen in Treue verbundenen Mitglieder die den Lebenden im Tode voraus gingen.

Ein prachtvolles und in diesem Jahr wieder würdiges Bild mit Fahnen bot der Kirchenzug mit Mitgliedern des Trachtenvereins GTEV „Immergrün“ Au, dem Veteranen- und Reservistenverein, Auer Schützen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Au und des Männergesangsvereins MGV „Liederkranz“ Au. In treuer kameradschaftlichen Verbundenheit reihten sich die Patenvereine vom Krieger- und Reservistenverein Bad Feilnbach sowie vom Veteranenverein Niklasreuth in den Zug ein. Allem voran die Auer Musi, die auch die musikalische Gestaltung des würdevollen Gottesdienstes innehatte.

Seit 310 Jahren hat der ehrerbietende Spruch „Maria vom Trost – uns niemals verlass“ in der Bruderschaft und in der Auer Glaubensgemeinschaft Tradition. Diese treue Verbundenheit mit Vertrauen auf Fürsprache der Mutter Gottes widmete sich Pfarrvikar Tivadar Jasura vom Pfarrverband „Maria Morgenstern“ in einer meditativen Begrüßung, in der Predigt sowie am Schluss mit einer von Herzen kommenden Bitte um Fürsprache. Maria, so der Pfarrvikar in seiner Ansprache, versuche den Menschen in all ihrer Bescheidenheit und Demut Jesus zu zeigen. Jesus Christus als Freund anzunehmen und sich von der seligen Jungfrau zeigen zu lassen biete sich bei den verschiedensten Gelegenheiten des Alltags, wenn Ängste, Krankheiten, Unglücke, Sterben und Tod aber auch gute Dinge zweifelnde und glaubende Brüder und Schwestern begleiten.

Die Tradition der Bruderschaft solle auch weiterhin gepflegt werden und auch junge Menschen seien stets willkommen, wie der Geistliche mit Hinweis auf Aufnahme anmerkte.

So wie das Bruderschaftsfest gestaltete sich in ebenbürtiger Würde und Andacht das abschließende Libera zu Ehren aller verstorbenen Vereinsmitglieder, bei dem sich zum Lied vom „Guten Kameraden“ die Fahnen vorm Altar senkten. 

Krönender Höhepunkt war ein Festzug von der Pfarrkirche in Richtung Gasthaus Andrelang mit abschließender gemütlichen Nachfeier im Biergarten.

Jesus deckt unsere Tische und füllt unsre Becher

 

Au-Bad Feilnbach(pes)-In bilderbuchhaften Fronleichnamszügen wurde in den Pfarreien St. Martin in Au sowie Herz Jesu Bad Feilnbach das Hochfest des Leibes und Blutes Christi begangen. Gepflegtes Brauchtum in Ehrfurcht vor Gott hochhalten bezeugten Mädchen und Frauen in heimatverbundenen Kirchengewändern, sowie Kommunionkinder, die das Allerheiligste in den Monstranzen, getragen von den Geistlichen Albert Hell in Au und Ernst Kögler in Bad Feilnbach, entlang der angestammten Prozessionswege begleiteten. Das bunte Bild bereicherten Fahnen der jeweiligen Ortsvereine, Prangstangen, historische Figuren und die kunstvollen Traghimmel, die angesichts der beinahe sommerlichen Temperaturen für die Träger eine besondere schwere Last bedeuteten. Örtliche Kirchenchöre und Musikkapellen schmückten mit eindrucksvollen Messen, Gesängen und Blasmusikweisen die vorangegangenen Gottesdienste sowie die jeweiligen vier Stationen der Prozession.

Jesus deckt unsere Tische und füllt reichlich unsere Becher lautete die Botschaft in der Begrüßungsansprache von Pfarrer Alber Hell im nahezu überfüllten barocken Gotteshaus in Au. Ebenso gut besucht war heuer die Bad Feilnbachs Pfarrkirche. Höhepunkt und Tradition der Bad Feilnbacher Prozession war erneut die Station an der evangelischen Kirche „Zum Guten Hirten“, wo am freistehenden Altar Pfarrer Andreas Strauß in seiner Ansprache auf die nachhaltigen Einflüsse der Medien auf das Christentum und Religionen allgemein einging.

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